Gesundheit und Krankheit: Programm im Februar

Unser Programm im Februar wird sich um das Thema Gesundheit/Krankheit drehen.

26. Januar 2016 Neuanfang mit Jana und Stefano

2. Februar 2016 Krankheit und Erkältungen mit Sandra und Thomas

9. Februar 2016 Essen und Ernährung mit Anna und _____

16. Februar 2016 Bewegung, Sport und Herz-Puls mit Lena Mai und Thomas

23. Februar 2016 Körperliche Selbstfürsorge mit ____ und _____
Wenn Du noch nie mit-angeleitet hast, kannst Du gerne mit zwei anderen zusammen mit-anleiten! Für die ____-Stellen suchen wir noch Facilitator*innen.

Im Bewusstsein des Leidens, das durch unachtsamen Konsum entsteht, bin ich entschlossen, auf körperliche und geistige Gesundheit für mich selbst, meine Familie und meine Gesellschaft zu achten.

(Anfang der fünften Achtsamkeitsübung)

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Wir haben es satt!

Wir haben es satt! 

Wir haben es satt – wir fordern eine ökologischere Land- und Lebensmittelwirtschaft.

Wir treffen uns am Café Cara (Potsdamer Platz) um 12:00 Uhr am Samstag, 16. Januar 2016.


Die Landwirtschaft steht am Scheideweg: Wird unser Essen zukünftig noch von Bäuerinnen und Bauern erzeugt oder von Agrarkonzernen, die auf Agrogentechnik und Tierfabriken setzen und zu Dumpingpreisen für den Weltmarkt produzieren? Wir haben es satt! Wir fordern einen anderen Weg! Wir wollen ökologisch hochwertige und gesunde Lebensmittel von Bauernhöfen mit fairen Preisen und Marktbedingungen weltweit! Agrar- und Ernährungspolitik müssen sich an den Interessen der Menschen, Tiere und Umwelt, nicht der Konzerne orientieren. Dafür gehen wir auf die Straße!

Wir fordern den Stopp der industriellen Landwirtschaft & Lebensmittelproduktion und eine Förderung kleinbäuerlicher Betriebe!

2016 muss die Agrar- und Ernährungswende eingeläutet werden: Wir appellieren an EU-Agrarkommissar Phil Hogan, Bundeskanzlerin Angela Merkel, Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel und Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt: Beenden Sie die Förderung von Agrarkonzernen! Treten Sie für eine Qualitätsoffensive ein anstatt einseitig auf Export zu setzen! Sorgen Sie für einen gerechten Handel weltweit – stoppen Sie TTIP und CETA!

Und hier das Facebook-Event:

https://www.facebook.com/events/817223111733141/

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Meditieren im Dezember

Weil schon öfter die Frage aufkam, ob denn um Weihnachten und Neujahr herum die Achtsamen Abende noch stattfinden. Ja, sie finden statt. Wie immer, um 19:45 Uhr am Dienstag im Aikido Dojo Gleisdreieck, Tempelhofer Ufer 36, 10963 Berlin-Kreuzberg.

Motivation

Im Dezember achten wir darauf, dass wir unsere Meditations-Praxis beibehalten und nicht in dem Stress auf den Einkaufsstraßen und der Sozial-Akrobatik zwischen Freund*innen und Familie und Kolleg*innen verlieren. Egal wo Du bist, zuhause bei Deinen Eltern oder mit Freund*in und Kind oder in Berlin – we keep on practicing!

 

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NEUER RAUM/NEW LOCATION

Liebe Wake Up Freunde, wir haben ein neues Zuhause! Es befindet sich  am Tempelhofer Ufer 36, 10963 Berlin im Aikido Dojo Gleisdreieck. Wir treffen uns wie immer jeden Dienstag. Bitte kommt gegen 19:45 Uhr an, damit wir um Punkt 20 Uhr anfangen können. Und bringt bequeme Hosen mit! Ein dicker Lotus für euch alle.

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Dear Wake Up friends, we have a new home! It is located at Tempelhofer Ufer 36, 10963 Berlin at the Aikido Dojo Gleisdreieck. As always we meet tuesdays. Please arrive by 7.45 pm so we can start at 8 pm sharp. Bring some comfy pants! A big lotus for you all.

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Friede, Freude, Eierkuchen in der Achtsamkeitspraxis?

„Die Mehrheit der Leute, wenn sie in die Achtsamkeitspraxis einsteigen, machen den Fehler, dass sie sich ein falsches Bild von dieser Praxis machen. Sie glauben, dass aufmerksam sein bedeutet, keine Angst zu fühlen, ständig in Ruhe und Frieden zu verweilen.

Für mich, bedeutet ein Leben in Achtsamkeit, dass ich in friedlich leben kann im Un-Frieden, dass ich die Realität der Unruhe akzeptieren kann. Wenn ich in meine eigentliche Natur tief schauen [Anmerkung 1] kann und mein Leiden berühren kann, kann ich lernen mit meiner Angst, meinen Zweifeln, meiner Unsicherheit, meiner Verwirrung, meiner Wut zu leben. Meine Aufgabe ist es in diesen Zuständen zu verweilen, wie ein stilles Gewässer.“

– zum Thema „Friede“ aus Seite 63 von „At Hell’s Gate“ von Claude AnShin Thomas, 2004.

Anmerkung 1:

Was ist Tiefes Schauen? (Englisch: Looking Deeply; Pali: Vipassanā; In Understanding Our Mind (2006) nennt Thich Nhat Hanh diesen Zustand auch „Vipashyana“)

Tiefes Schauen: Beim langfristigen Meditieren kultivieren wir tiefe und stabile Konzentration. Zu dieser stabilen Konzentration kommen die folgenden Geistesfaktoren dazu:
1. feinste Unterscheidungsfähigkeit
2. körperlicher und geistiger Leistungsfähigkeit
-> zusammen entsteht der Geisteszustand namens Tiefem Schauen/Vipashyana/Vipassana.
Die Leistungsfähigkeit gibt das Gefühl, genaue Details von allem zu unterscheiden und vollständig zu verstehen.

Ursprünglich übersetzt aus dem Newsletter Oktober 2015 von Thich Nhat Hanh Spain:
 «La mayoría de la gente, cuando se inicia en la práctica de la plena conciencia, comete el error de hacerse una imagen falsa de esta práctica. Creen que ser conscientes significa no sentir miedo, permanecer constantemente en calma y en paz.

Para mí, vivir en plena conciencia significa que puedo vivir en paz en la no paz, que puedo aceptar la realidad de la no calma. Si puedo mirar profundamente en mi propia naturaleza y tocar mi sufrimiento, puedo aprender a vivir con mi miedo, mis dudas, mi inseguridad, mi confusión, mi ira. Mi tarea es permanecer en estos lugares como agua en calma».


Claude AnShin Thomas, At hell’s gate, pág. 63
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Mitgefühl und Achtsamkeit kultivieren, Geflüchteten bei Wohnung und Sprache helfen.

Durch die Kultivierung von Mitgefühl und Achtsamkeit in regemäßigen Meditationen wird es leichter, anderen Menschen effektiv zu helfen ohne daraus ein großes Drama zu machen. In der Meditation nutzen wir unsere Ruhe und Konzentration und lenken sie auf folgende Sätze:

Möge ich sicher sein.

Möge ich in Frieden leben.

Möge ich freundlich zu mir sein.

Möge ich mich so akzeptieren wie ich bin.

Irgendwann erwächst dann der tiefe Wunsch, dass andere Menschen sicher und in Frieden leben können, dass sie mit sich selbst gut umgehen und sich so akzeptieren wie sie sind. Die vier Sätze schließen dann immer mehr Menschen ein. Das fließt in Handlungen über.

Falls in Deiner WG oder Wohnung noch ein Zimmer frei ist, dann gibt es die Möglichkeit, dieses Zimmer an einen geflüchteten Menschen zu vermieten unter www.fluechtlinge-willkommen.de. In der Regel zahlt dein Bundesland die Miete.

Langfristig können Menschen sich besser verstehen, wenn sie ihre Sprachen sprechen können. Du kannst auch geflüchteten Menschen Deutsch beibringenViele Menschen, die 2015 nach Deutschland flüchten, sprechen als erste Sprache Arabisch. An fast allen Berliner Unis gibt es im Sommer/Herbst Arabisch-Sprachkurse, für die Du Dich kurzfristig anmelden kannst. Auch nur ein kleiner Tropfen Wissen kann dem anderen Menschen Dein Interesse zeigen.

 

 

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Das mit dem Geld.

Im September und Oktober wird es unter anderem um das Thema Geld gehen: die Finanzen von Wkup Berlin, Dana Paramita, auch der unser jeweils eigener Umgang mit Geld. Als Grundlage für die Achtsamen Abende und Herbst-Lektüre empfehlen wir Euch: Wir sind die Wirtschaft von Kai Romhardt, dem Dharma-Lehrer der Zehlendorf Sangha.

Achtsamkeit und Liebe, diesen beiden geistigen Formationen kannst Du auch in der Arbeitswelt Platz schaffen. In dem Buch hinterfragt Kai Romhardt viele Mythen über die Arbeit und das Geld sowie den Konsum. Durch unsere Eltern haben wir vielleicht nicht die hilfreichsten Mythen übermittelt bekommen. Dies ist kein Buch für Feiglinge. Vor allem im Kapitel zum Thema Geld wird der Leserin oder dem Leser viel Ehrlichkeit gegenüber sich selbst abverlangt.

Herausragend an dem 300-seitigen Werk ist, dass es auf Erfahrungen der Teilnehmenden im NetzwerkAchtsameWirtschaft beruht, die über Jahre hinweg gesammelt wurden, sowie auf der Expertise und Lebenserfahrung vom Autor.

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Besser meditieren mit App?

Dies ist ein Erfahrungbericht von einem Sangha-Mitglied. Meine Meinung teilen nicht notwendigerweise alle anderen von Wkup Berlin, und es ist auch nicht „die“ Meinung von Wkup Berlin.

Die App Insight Timer hat mir geholfen, meine Meditationspraxis zu vertiefen und zu verstetigen.

Nach einem wöchentlichen Achtsamkeitsabend ist mir klar geworden, dass ich seit etwa zwei Monaten nicht mehr täglich meditiert habe. Es ist einfach untergegangen zwischen Arbeit, Studium, Freund*innen und dem ganzen Rest.

Erstmal muss ich sagen, dass ich das meditieren einigermaßen gründlich in einem MBSR-Kurs (Mindfulness based stress reduction – Achtsamkeitsbasierte Stressreduktion) gelernt habe. Der Grund dafür, dass ich so wenig meditiert habe, war also nicht ein Mangel an Fertigkeit. Ich glaube nämlich, dass das oft der Grund ist, warum Leute ihre tägliche Meditationspraxis nicht aufrecht erhalten können. Denn wenn sie auf dem Kissen sitzen, kommen viele Schwierigkeiten auf, die durch eine solide Einführung ins Meditieren verschwinden könnten.

Diesen Grund hatte ich nicht. Warum habe ich in den letzten 2 Monaten nicht regelmäßig meditiert? Es war wohl ein Mangel an Gemeinschaftsgefühl. Ich saß alleine zuhause auf dem Sitzkissen und hatte den Eindruck, dass diese Praxis wie ein Fremdkörper im Alltag ist. Keine*r meiner Freund*innen meditiert; es ist auch in Berlin nicht ein Standard-Hobby. Und niemand sitzt da mit mir. Also war das Meditieren ein bisschen so, als würde ich mich von dem normalen Leben abwenden. Dabei möchte ich mich dem Leben zuwenden. Sicherlich geht das auch ohne App. Aber sie war eben das Mittel, das ich gewählt habe.

Auf Insight Timer gibt es nämlich eine Wake Up Gruppe innerhalb der App. Vor einer 20-minütigen Meditation lese ich die Nachrichten der anderen Meditierenden im Forum durch und manchmal antworte ich auf ihre Posts. Ihre Ideen und Erfahrungsberichte bereichern mich. Dann starte ich den Timer für 20 Minuten. Und so kam ich wieder ins tägliche Meditieren.

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Wir werden immer mehr! Oder: Die Bedingungen für glückliches Sitzen.

Die Jahreszeiten ändern sich, alles ist unbeständig. Die Tage werden kürzer, und auch bei Wake Up verändert sich was: Wir werden immer mehr. Unsere Sitzkissen sind in ihrer Anzahl gleich geblieben.

Deswegen hat Diana aufgerufen, mit ihr zusammen Sitzkissen herzustellen. Wir stellen unsere Sitzkissen selbst her mit einer Nähmaschine, Schablonen und Stoff, den wir dafür einkaufen. Außerdem braucht es noch eine Füllung aus Spelze. Do it yourself!

Beim Meditieren im Sitzen ist es enorm wichtig, eine stabile Haltung einzunehmen. Das Steißbein und die Knie berühren den Boden. Was mache ich mit den Beinen? Wir können uns hinknien mit dem Kissen unter unserem Hintern. Oder wir machen den Burmesen, indem wir uns als erstes auf das Kissen setzen und die Beine anwinkeln, und dann die Füße voreinander vor das Sitzkissen legen. (Hier ein Artikel auf Englisch mit Bildern zum Sitzen während der Meditation.)

Für das glückliche Sitzen braucht es also Sitzkissen, die zum Körpermaß passen, sowie eine angenehme Sitzposition, die Du durch Erfahrung allmählich immer leichter findest.

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Veranstaltungen für September und Oktober 2015

Im Oktober findet das europäische Wkup-Retreat im Europäischen Institut für Angewandten Buddhismus (EIAB) statt. The Music We Are geht vom 8.bis zum 15. Oktober 2015. Vielleicht bilden wir eine Fahrgemeinschaft von Berlin nach Waldbröl?

Wer am 3. September noch in der Stadt ist, ist herzlich eingeladen von der Sangha Kreuzberg um 19:10 Uhr zu einem gemeinsamen Achtsamen Abend vorbeizukommen. Auch am 1. Oktober gibt es wieder die Chance, gemeinsam zu meditieren. Aber Achtung: Die Meditationen dauern etwas länger als bei uns. 😉

Ansonsten zieht es uns gemeinsam zum Praxiszentrum „Quelle des Mitgefühls“ im Norden von Berlin an der S1 in Hermsdorf, um einen ganzen Sonntag in Stille und Achtsamkeit zu verbringen. Der Wald ist dort gleich nebenan.

So weit unsere Veranstaltungen für die kommenden zwei Monate.

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